So kamen wir zum E-Auto

Bei uns fing die ganze E-Auto-Sache vor ca. zwei Jahren, mit der RUHRAUTOe-Card, an. Christian kam irgendwann an und meinte, hey lass uns doch mal so aus Spaß ein E-Auto leihen. Gut wieso eigentlich nicht. Wenn ich mich sogar recht erinnere, war es im Herbst, also das Wetter eher bescheiden, warum nicht mit einer, für mich noch völlig fremden Antriebstechnologie, die Gegend erkunden. So zogen wir also mit einem Opel Ampera los.

Opel Ampera
Foto: Opel Media – http://media.opel.de

Das Elektroauto überrascht

Ich war schon ziemlich überrascht, dass so ein E-Auto von innen gar nicht so aussieht wie ein Auto im Rohbau. Tatsächlich war der Ampera sehr futuristisch aber dennoch ein ganz normales Auto. Irgendwann, ich glaube, es war ungefähr ein Jahr später, standen wir dann kurz, davor uns nun tatsächlich ein E-Auto anzuschaffen. So wie ich nun mal bin, stellte ich vorab den Verbrauch des E-Autos dem Verbrauch unserer Benzin- bzw. Dieselfahrzeuge gegenüber. Ich war erstaunt, wie hoch die Differenz der Antriebskosten sind!

Doch wurde aus dem Vorhaben das Auto zu kaufen, letztendlich doch nichts. Was unter anderem daran lag, das wir nur einen Stellplatz ohne Stromanschluss hatten. Aus heutiger Sicht, eine gute Entscheidung, denn was wir damals geboten bekommen hätten, wäre nur halb so gut gewesen, als das was wir heute haben. So verlor sich diese Spur auch wieder.

Welches Elektroauto?

Bis Mitte August dieses Jahres. Ich weiß nicht, wie wir darauf kamen, aber irgendwann sagte Christian, er versuche mal Probefahrten mit E-Autos zu vereinbaren. Okay klar, wieso nicht noch mal, nur so aus Spaß. Christian hatte sich zwischenzeitlich wieder mit dem Thema E-Auto auseinandergesetzt und damit meine ich nicht mal kurz was dazu gelesen, sondern alles Mögliche zu diesem Thema inhaliert.

Er hatte sich online bei mehreren Herstellen zu Probefahrten eintragen lassen, doch die Resonanz war fast schon erbärmlich. Da er für uns mit einem Kia Soul EV liebäugelte, zogen wir also auf eigene Faust los. Zuerst schlug es uns zu einem Kia-Händler bei uns in Dortmund. Dort wurde uns dann relativ deutlich gesagt, dass dieser Händler keine E-Autos führt. Wir sind dann wieder von dannen gezogen. Ein paar Tage später erhielten wir eine Probefahrt für den Kia Soul EV bei Honda Heinen am Phönixsee in Dortmund. Wieder einmal waren wir von diesem E-Auto begeistert. Ich rechnete mal wieder und war auch diesmal überrascht, wie kostengünstig ein E-Auto in der Unterhaltung doch ist. Mein Rechenbeispiel und meine Gegenüberstellung werde ich euch demnächst in einem separaten Beitrag vorstellen. Diesmal gab es für uns allerdings den Unterschied, dass wir eine viel bessere Lademöglichkeit zu Hause haben, denn zwischenzeitlich haben wir uns ein Häusschen angeschafft, mit Einfahrt, in der es ein Klacks ist, Strom nach draußen zu verlegen.

So entschlossen wir uns also, nach vielen Gesprächen und etlichem hoch- und runterrechnen, für den Kia Soul EV. Seit kurzem wohnt er also in unserer Einfahrt und hört auf den Namen: Eve.

Kia Soul EV
Kia Soul EV

 

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